Ihr Kunde sortiert die Galerie aus, bevor die Gäste sie sehen
Sie hinterlegen an der Galerie eine E-Mail-Adresse — mehr ist nicht nötig. Der Inhaber dieser Adresse, typischerweise das Brautpaar, meldet sich an und entfernt selbst die Aufnahmen, die niemand sehen soll. Was danach in der Galerie steht, hat Ihr Kunde freigegeben.

Warum Kunden bei der Auswahl mitreden wollen
Sobald außer dem Auftraggeber noch jemand in die Galerie schaut — Gäste, Verwandte, Kollegen — wird die Bildauswahl zur persönlichen Angelegenheit. Es geht selten um Bildqualität. Es geht um den einen Moment mit geschlossenen Augen, um die Tante, die nicht abgebildet werden möchte, und um das Foto, das im Familienkreis in Ordnung ist und im Kollegenkreis nicht.
Der Umweg über Sie kostet Zeit
Bildnummern per WhatsApp, Screenshots per Mail, Rückfragen, welche Aufnahme denn nun gemeint war — und am Ende sitzen Sie abends am Rechner und löschen fremde Entscheidungen nach.
Die Galerie steht still
Solange die Freigabe hängt, kann niemand bestellen. Die Kaufbereitschaft ist aber direkt nach der Veranstaltung am größten — jeder Tag Verzögerung kostet Bestellungen.
Vertrauen entscheidet über die Freigabe
Wer nicht sicher ist, was die Gäste zu sehen bekommen, gibt die Galerie gar nicht erst weiter. Wer selbst aussortieren durfte, verteilt den Link ohne Zögern.
Eingerichtet ist das in einer Minute
Ein Haken und eine E-Mail-Adresse in der Galerieverwaltung — mehr verlangt die Funktion nicht.
- Galerie öffnen. In der Galerieverwaltung die betreffende Galerie anklicken und den Reiter Zusatzdaten wählen.
- Bildentfernung ermöglichen. Den Haken setzen bei „Ja, der Benutzer mit der angegebenen eMail-Adresse darf Bilder aus der Galerie entfernen".
- E-Mail-Adresse eintragen. Die Adresse Ihres Kunden ins Feld darunter, danach „Änderungen übernehmen". Die Einstellung gilt nur für diese eine Galerie.

Sie können die Adresse jederzeit ändern oder den Haken wieder entfernen. Ohne Haken sieht Ihr Kunde die Galerie wie jeder andere Besucher — mit Warenkorb, aber ohne Verwaltung.
So sortiert Ihr Kunde aus
Drei Schritte, alle im Browser, ohne Installation und ohne Erklärung durch Sie.
Konto mit der hinterlegten Adresse anlegen
Ihr Kunde ruft die Galerie auf und meldet sich über „Login" an. Ein Konto legt er sich dabei selbst an — über „Neuen Benutzer anlegen". Wichtig ist nur, dass er genau die E-Mail-Adresse verwendet, die Sie an der Galerie hinterlegt haben; daran erkennt das System die Berechtigung.

Bilder verwalten und markieren
In der Galerie erscheint jetzt die Schaltfläche Bilder verwalten. Sie schaltet das Raster in den Auswahlmodus: Ein Klick auf eine Kachel markiert sie, „Alle auf dieser Seite" markiert die ganze Seite, und die Zahl der Markierungen steht dauerhaft in der Leiste. Wie viele Bilder gleichzeitig angezeigt werden — 20, 50 oder 100 — bestimmt Ihr Kunde selbst.

Auswahl entfernen — mit Rückfrage
„Auswahl entfernen" löscht nicht sofort, sondern fragt nach: mit der Anzahl der betroffenen Bilder und dem klaren Hinweis, dass die Aufnahmen danach für Kunden nicht mehr sichtbar sind und nicht bestellt werden können. Erst „Ja, Bilder entfernen" führt es aus. Einzelne Bilder gehen auch aus der Großansicht heraus — dort steht dafür „Foto entfernen".

Am Telefon genauso — und das ist der Normalfall
Der Galerielink wird verschickt, und geöffnet wird er unterwegs: im Zug, auf dem Sofa, zwischen zwei Terminen. Deshalb ist die Oberfläche von Portrait-Archiv vollständig für kleine Bildschirme ausgelegt — nicht als abgespeckte Notversion, sondern mit demselben Funktionsumfang wie am Rechner.
- Bildraster passt sich an — zwei Spalten auf dem Telefon, mehr Spalten mit wachsender Fensterbreite; die Kacheln bleiben groß genug, um Motive zu erkennen
- Verwaltungsleiste bricht um — Zähler, „Alle auf dieser Seite" und der Entfernen-Knopf stehen untereinander statt gequetscht nebeneinander
- Auswahl per Fingertipp — die Markierungsfelder sind auf Fingergröße ausgelegt, nicht auf Mauszeiger
- Rückfrage in Handbreite — der Bestätigungsdialog füllt den Bildschirm, die Seite dahinter scrollt nicht weg
- Bestellen inklusive — Warenkorb, Bestellung und Download funktionieren am Telefon genauso wie am Rechner

Was das Entfernen bedeutet
Die Funktion ist bewusst endgültig gebaut. Wer aussortiert, soll sich darauf verlassen können, dass das Bild wirklich weg ist.
Das passiert sofort
- Das Bild verschwindet aus der Galerie — für alle Besucher, nicht nur für den, der es entfernt hat
- Es ist nicht mehr sichtbar und kann nicht bestellt werden
- Auch der Direktlink auf das Bild führt ins Leere
- Die übrige Galerie bleibt unverändert bestellbar
Das sollten Sie wissen
- Entfernen ist endgültig gedacht: Ein späterer Aufräumlauf löscht die Dateien dauerhaft
- Ein Zurückholen ist nur über uns und nur im echten Notfall möglich — es ist kein Papierkorb
- Ihre Originale bleiben davon unberührt; Ihr eigenes Archiv ersetzt die Funktion nicht
- Bereits abgeschlossene Bestellungen laufen normal weiter — entfernt wird die Galerieansicht, nicht die Vergangenheit
Praxis-Tipp: Sagen Sie Ihrem Kunden vorher einen Satz dazu — „was Sie hier entfernen, ist weg". Das ist keine Hürde, sondern genau die Klarheit, die den Ausschluss unangenehmer Aufnahmen erst zuverlässig macht.
Wofür Fotografen das einsetzen
Immer dann, wenn nach dem Auftraggeber noch weitere Menschen in dieselbe Galerie schauen.
Hochzeit
Der klassische Fall: Das Paar sieht die Galerie zuerst und nimmt heraus, was die Gäste nicht sehen sollen. Erst danach geht der Link an die Hochzeitsgesellschaft — und aus einer Galerie werden viele Besteller.
Familien- und Portraitshooting
Die Bilder gehen an Großeltern, Paten und Freunde weiter. Was in der Familie bleibt und was hinaus darf, entscheiden die Eltern selbst, ohne Ihnen eine Liste schicken zu müssen.
Firmen- und Business-Portraits
Die Personalabteilung gibt frei, welche Aufnahmen im Team sichtbar werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestellen anschließend aus einer Auswahl, die intern bereits abgestimmt ist.
Vereins- und Eventfotografie
Der Veranstalter prüft die Galerie, bevor sie an alle Teilnehmenden geht — praktisch bei allem, wo das Recht am eigenen Bild schnell zum Thema wird.
Sie wollen die Oberfläche vorher selbst sehen? In den Demo-Galerien spielen Sie den Kundenweg komplett durch; die übrigen Bausteine der Plattform stehen auf der Seite Funktionen.
Häufige Fragen zum Aussortieren
Wie bekommt mein Kunde das Recht, Bilder zu entfernen?
Über die Galerieverwaltung: Im Reiter „Zusatzdaten" der Galerie setzen Sie den Haken bei „Bildentfernung ermöglichen" und tragen darunter die E-Mail-Adresse Ihres Kunden ein. Der Kunde legt sich auf Portrait-Archiv.com mit genau dieser Adresse selbst ein Konto an — über „Neuen Benutzer anlegen" auf der Login-Seite. Sobald er angemeldet ist, erscheint in dieser einen Galerie die Schaltfläche „Bilder verwalten".
Kann ich mehrere Personen zum Aussortieren freischalten?
Nein, das Feld nimmt genau eine E-Mail-Adresse je Galerie auf. Bei einer Hochzeit ist das in der Praxis kein Problem: Das Paar nutzt eine gemeinsame Adresse oder einigt sich darauf, wer aussortiert. Sie selbst behalten unabhängig davon jederzeit Zugriff auf dieselbe Funktion.
Sind entfernte Bilder endgültig weg?
Ja, so ist die Funktion gedacht. Entfernte Bilder werden sofort als gelöscht markiert: Sie sind für Besucher der Galerie nicht mehr sichtbar und können nicht bestellt werden. Ein späterer Aufräumlauf löscht die Dateien endgültig. Ein Zurückholen ist nur über uns und nur im echten Notfall möglich — planen Sie also nicht damit, sondern behalten Sie Ihre Originale wie gewohnt in Ihrem eigenen Archiv.
Kann ich als Fotograf selbst Bilder aus einer Galerie entfernen?
Ja. Sind Sie in Ihrer eigenen Galerie angemeldet, steht Ihnen dieselbe Verwaltung zur Verfügung: „Bilder verwalten" im Raster für mehrere Bilder auf einmal, „Foto entfernen" in der Großansicht für ein einzelnes Bild. Dafür brauchen Sie keine hinterlegte E-Mail-Adresse — die ist nur nötig, wenn jemand anderes als Sie aussortieren soll.
Kann mein Kunde trotzdem ganz normal bestellen?
Ja. Das Konto Ihres Kunden ist ein gewöhnliches Kundenkonto mit Warenkorb, Bestellungen und Downloads. Die Verwaltung kommt nur zusätzlich dazu, und zwar ausschließlich in der Galerie, für die Sie die Adresse hinterlegt haben. Alle anderen Galerien sieht Ihr Kunde wie jeder andere Besucher.
Geht das Aussortieren auch am Smartphone?
Ja, mit demselben Funktionsumfang. Die Oberfläche von Portrait-Archiv ist durchgehend für kleine Bildschirme ausgelegt: Das Bildraster stellt sich auf zwei Spalten um, die Verwaltungsleiste bricht mehrzeilig um und die Rückfrage vor dem Entfernen erscheint als Dialog in Handbreite. Ein Rechner ist an keiner Stelle nötig.
Kostet die Funktion extra?
Nein. Sie gehört zum Funktionsumfang und ist in beiden Tarifen enthalten — es bleibt bei der Bearbeitungspauschale auf den Nettogewinn, also nur bei tatsächlichen Bestellungen.
Galerie anlegen, Adresse eintragen, fertig
Die Funktion steht in beiden Tarifen zur Verfügung — ohne Grundgebühr, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mindestumsatz.
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